14.08.2017

A N F R A G E
gemäß § 14 der Geschäftsordnung des Rates der Landeshauptstadt Hannover

Förderung des Spracherwerbs in hannoverschen Kindertagesstätten durch das Land Niedersachsen

Sprache ist der Schüssel zu Bildung. Schon in den Kindertagesstätten muss die Sprachförderung beginnen, um allen Kindern einen guten Start in das spätere Schulleben zu ermöglichen. Um dies zusätzlich zu unterstützen hat das Land Niedersachsen im Rahmen der sogenannten QuiK-Richtlinie für die Jahre 2017 und 2018 mehr als 12 Mio. allein für die Landeshauptstadt zur Verfügung gestellt. Mit diesen Mitteln sollen insbesondere Einrichtungen mit einer hohen Zahl an Kindern, die kein oder wenig Deutsch können, mit zusätzlichem Personal unterstützt werden. Die Verteilung der Gelder soll möglichst unbürokratisch und zügig erfolgen und liegt deswegen in den Händen der Kommunen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

  1. Nach welchen Kriterien wird die Landeshauptstadt die Mittel weiterverteilen und welches Personal soll damit eingestellt werden?
  2. Welche Sprachförderprogramme des Landes hat die Verwaltung darüber hinaus in den vergangenen vier Jahren genutzt und wie viele Kinder bzw. Einrichtungen haben davon profitiert?
  3. Wie hoch ist die Summe, die die Stadt Hannover in die Sprachförderung in Kitas investiert (gesamt und für die einzelnen Programme)?

Christine Kastning
Fraktionsvorsitzende